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Projekttreffen „Windshield“: Hochvolt-SiC für die Windkraft der Zukunft
12.-13.10.2026
Am 12. und 13. Oktober 2026 war der Lehrstuhl für Mechatronik der Universität Bayreuth Gastgeber eines zweitägigen Projekttreffens im Verbundprojekt „Windshield“. Zu Gast waren die Projektpartner Infineon Technologies und IBH Hoffmann.
Windenergieanlagen werden immer leistungsstärker, und mit ihnen steigen die Anforderungen an die Leistungselektronik. Im Projekt „Windshield“ untersuchen die Partner, wie Siliziumkarbid-MOSFETs (SiC-MOSFETs) der 2,3-kV-Klasse in Umrichtern für die Windkraft eingesetzt werden können. Die Wide-Bandgap-Technologie verspricht geringere Schaltverluste, höhere Schaltfrequenzen und eine deutlich gesteigerte Leistungsdichte und damit effizientere und kompaktere Umrichtersysteme für die Energiewende.
v. r. n. l.: Marcel Morisse, Mark Bakran, Michael Walter, Hendrik Sacher, Jörg Thiele, Nils Hoffmann, Johannes Rostek
Im Mittelpunkt des Treffens stand der intensive wissenschaftliche Austausch zwischen Industrie und Forschung. Die Partner stellten ihre aktuellen Arbeitsstände vor und diskutierten die bisherigen Ergebnisse im Detail, von der Charakterisierung der Halbleiter über das dynamische Schaltverhalten bis hin zu Fragen der Ansteuerung und Messtechnik. Dabei zeigte sich einmal mehr, wie wertvoll die enge Verzahnung von industrieller Anwendungserfahrung und universitärer Forschung für das gemeinsame Vorhaben ist.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Abstimmung des weiteren Vorgehens: Gemeinsam legten die Partner die nächsten Arbeitsschritte und Meilensteine fest und stimmten die Schnittstellen zwischen den Arbeitspaketen ab.
Abgerundet wurde der erste Tag durch ein gemeinsames Abendessen im Oskar in Bayreuth, bei dem die Gespräche in entspannter Atmosphäre fortgesetzt wurden.
Der Lehrstuhl für Mechatronik bedankt sich bei allen Teilnehmenden für die offene und konstruktive Zusammenarbeit. Wir freuen uns auf die Fortsetzung der erfolgreichen Kooperation.
Das Verbundprojekt „Windshield“ wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert und vom Projektträger Jülich (PtJ) betreut.